30

News Artikel

21.10.2017

Die Preisträger des 31. Internationalen Filmfestival Braunschweig

+++ Die „Europa“ für Nina Hoss +++ Publikumspreis „Der Heinrich“ für „A Date for Mad Mary“ von Darren Thornton+++ Deutsch-französischer Jugendpreis KINEMA an „Past Imperfect“ von Nathalie Teirlinck +++ „Schwarzer Löwe“ an „Libera Nos“ von Federica Di Giacomo +++ „Ohne diese Welt“ von Nora Fingscheidt gewinnt „Die Goldenen Vier Linden“

Fünf Preise vergibt das 31. Internationale Filmfestival Braunschweig am heutigen Abend. Der Hauptpreis des Festivals, „Die Europa“, geht an Nina Hoss. Das Festival ehrt die Schauspielerin für ihre herausragenden darstellerischen Leistungen und Verdienste um die europäische Filmkultur. Den mit 15.000 Euro dotierten Preis stiftet Volkswagen Financial Services.

Den Publikumswettbewerb um den „Heinrich“, den Preis für den besten europäischen Debüt- oder Zweitfilm, gewinnt der irische Regisseur Darren Thornton für „A Date for Mad Mary“ (Verleih: Salzgeber & Co Medien). Den mit 10.000 Euro dotierten Preis stiftet der Hauptsponsor des Festivals Volkswagen Financial Services. Im Wettbewerb standen zehn Filme, davon acht deutsche Erstaufführungen.

Der deutsch-französische Jugendpreis KINEMA geht an „Past Imperfect“ von Regisseurin Nathalie Teirlinck. Die belgisch, niederländisch, dänische Produktion (Verleih: Savage Film) feierte in Braunschweig ihre Deutschland-Premiere. Den Preis vergibt eine junge Jury aus drei Deutschen und drei Franzosen im Alter von 16 bis 17 Jahren.

„Libera Nos“ von Federica Di Giacome gewinnt den „Schwarzen Löwen“ für den besten Film der „Beyond“-Reihe (Verleih: True Colors). Die dreiköpfige Jury mit Produzentin Dagmar Niehage, Filmkomponist Gregor Schwellenbach, Filmemacherin Nicole Wegner wählte die italienische Dokumentation über drei Priester, die auf Sizilien den Exorzismus praktizieren aus sechs internationalen Produktionen aus.
Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. Er wird ermöglicht von Volkswagen Financial Services. Die „Beyond“ Reihe ist einem aufregenden neuen Kino gewidmet, das visuell oder thematisch Risiken eingeht, Experimente wagt und neue filmsprachliche Tendenzen aufzeigt.

„Die Goldenen Vier Linden“ für den besten Film der „Heimspiel“-Reihe geht an die Dokumentation „Ohne diese Welt“ von Regisseurin Nora Fingscheidt. Die Dokumentation über deutschstämmige Menoniten im Norden Argentiniens wählte die Jury mit Schauspieler Detlef Bothe, Vorjahresgewinner Regisseur Lars Jordan und Regisseurin Anna Linke. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Die Preisverleihung findet am heutigen Samstag, 21. Oktober 2017 um 19:00 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters Braunschweig statt.

Pressemitteilung zum Download.

vlnr: Nora Fingscheidt, Stefania Villa, Charleigh Bailey, Nathalie Teirlinck, Nina Hoss