Kontakt  |  Newsletter  |  Impressum
  
27.01.2010

Filmfest Braunschweig in zwei Berlinale Jurys vertreten

Das Internationale filmfest Braunschweig ist in gleich zwei Jurys der Berlinale vertreten. Volker Kufahl, künstlerischer Leiter des Filmfestes und Geschäftsführer des UNIVERSUM Kinos, ist in die Jury des europäischen Filmkunstverbands CICAE für die Sektion „Panorama“ berufen worden. Filmfest-Vereinsmitglied Dörte Küll wird über den Gewinner des Caligari-Filmpreises mitentscheiden, den der Bundesverband kommunale Filmarbeit und die Zeitschrift „film-dienst“ vergeben.

Volker Kufahl wurde in seiner Funktion als Kino-Chef ausgewählt. Über die Mitgliedschaft des UNIVERSUMs in der AG Kino ist das Filmtheater auf europäischer Ebene in der CICAE organisiert. Der Preis, den Kufahl mit zwei anderen Kinobetreibern aus der Schweiz und Österreich vergeben darf, soll Signalwirkung für alle europäischen Filmkunsttheater haben. Der prämierte Film soll einerseits künstlerisch, pädagogisch oder dokumentarisch wertvoll und neuartig sein, Welten öffnen und zu Entdeckungen einladen. Andererseits müssen die Juroren der Überzeugung sein, dass die Filme ihr Publikum finden, und sei es infolge einer intensiven, darauf abgestimmten Vorarbeit.

„Eine Juryteilnahme ermöglicht die intensive Auseinandersetzung mit einer ganzen Festivalsektion. Ich bin einerseits an der Auswahl und an der kuratorischen Handschrift der Festivalmacher im Ganzen interessiert, andererseits freue ich mich natürlich sehr auf die einzelnen Filme. Ich bin beispielsweise gespannt auf die neuen Werke von Andreas Kleinert, Sebastien Lifshitz und Jan Hrebejk, deren frühere Filme ich kenne. Es finden sich allerdings auch viele Filmemacher im Programm, die mir total unbekannt sind. Aus Braunschweiger Perspektive freue ich mich übrigens sehr auf den lang erwarteten Dokumentarfilm von Ilona Ziok über den Braunschweiger Generalstaatsanwalt Fritz Bauer“.

Dörte Küll wird mit ihren zwei Mitjuroren einen stilistisch und thematisch innovativen Film aus der risikofreudigsten Sektion des Berlinale-Programms, dem Internationalen Forum des Jungen Films – kurz Forum – auswählen. „Ich kann überhaupt nicht einschätzen, was mich erwartet. Schließlich ist das Forum sehr offen gehalten. Avantgarde, Experiment, Essay, Langzeitbeobachtungen, politische Reportagen und unbekannte Kinematographien, alles ist erlaubt“, erläutert Küll. Der Caligari-Preis ist mit 4.000 Euro dotiert, wobei die eine Hälfte an den Regisseur des Films geht, die andere den Verleih fördert.

Neben ihrer Jurytätigkeit haben Küll und Kufahl allerdings noch andere Aufgaben. Es gilt Filme für das Programm des eigenen Festivals zu sichten, das im vom 9. bis 14. November stattfindet: „Wir suchen vor allem auf dem EFM, dem European Film Market, ganz gezielt nach Produktionen, die für unsere drei Wettbewerbe „Heinrich“, „Leo“ und KINEMA in Frage kommen“, so Kufahl.

 Mehr...

30.11.2009

„filmfest im Roten Saal“ mit nordmedia-Jahresprogrammpreis ausgezeichnet

Das „filmfest im Roten Saal“ ist für sein Filmprogramm im Jahr 2008 von der Nordmedia mit einem Jahresprogrammpreis ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand im Göttinger „Lumière“-Kino im Rahmen des 30. Europäischen Filmfestivals Göttingen statt.
Für das filmfest nahmen Florence Houdin, Beate Siegmann und filmfest-Leiter Volker Kufahl den mit 500 Euro dotierten Preis entgegen. Schauspieler Maxim Mehmet, der erst vor wenigen Wochen mit dem Team von „66/67 – Fairplay war gestern“ das filmfest eröffnete und Thomas Schäffer, Geschäftsführer der Nordmedia, überreichten die Urkunde.
Das „filmfest im Roten Saal“ wurde damit zum fünften Mal für ein hervorragendes Jahresprogramm ausgezeichnet. Die erfolgreiche Filmreihe, die das filmfest in Kooperation mit dem Kulturinstitut des Stadt Braunschweig seit 2002 veranstaltete, präsentierte im zweiwöchentlichen Rhythmus den „besonderen Film“. Mit der Eröffnung des UNIVERSUM Filmtheaters durch Mitglieder des filmfests lief die gemeinsame Reihe Ende August aus.
Insgesamt zeichnete die nordmedia 41 gewerbliche und nicht-gewerbliche Filmtheater und Spielstellen aus Niedersachsen und Bremen ausgezeichnet worden.

 Mehr...

18.11.2009

FilmfestSpezial am 19.11. mit der Sendung vom 23. filmfest

FilmFestSpezial-Sendung vom Int. Filmfest Braunschweig

FilmFestSpezial, das TV-Magazin im Bürgerfernsehen, bringt eine 90-minütige Festivalsendung über das Filmfest Braunschweig.  
Gäste im TV-Studio von FilmFestSpezial sind Birgit Schulz, Regisseurin von "Die Anwälte", Norbert Baumgarten, Regisseur von "Mensch Kotschie" und Elisa Schlott, die Hauptdarstellerin von "Draussen am See". Aus Estland kommt Liina Paakspuu mit ihrem Film "The wish tree" und der mexikanische Regisseur Rafael Lara stellt seinen in Kolumbien gedrehten Spielfilm "La Milagrosa" vor.
Weitere Gäste sind Mira Amadea Breuer und Enrico Viets von der HBK Braunschweig, die LEO-Jurymitglieder Christine Aufderhaar und Sven Ahnert, "Putte" und Festivalleiter Volker Kufahl. Außerdem wird Damian Schipporeit, einer der Preisträger des Kurzfilm-Wettbewerbs von FilmFestSpezial seinen Film "Hannah" vorstellen.   

Die FilmFestSpezial-Sendung aus Braunschweig ist TV 38 und h1 sowie 7 weiteren Bürgersendern zu sehen:
- TV 38 Wolfsburg am 19.11.09 um 18 Uhr und am 20.11. um 9 und 15 Uhr
Kanal S 20 | www.tv38.de
- h1 (Region Hannover) am 19.11.09 um 20 Uhr, am 20.11. um 16 Uhr und am 22.11. um 21.30 Uhr | Kanal S 11 | www.h-eins.tv

 Mehr...

16.11.2009

Heimspiel mit Hanna Schygulla und John Hurt

Mit einem echten Heimspiel startete das 23. Internationale Filmfest Braunschweig: „66/67 – Fairplay war gestern“. Die nordmedia-geförderte Produktion über sechs Hooligans des Fanclubs „66/67“ war im Sommer 2008 vor Ort gedreht worden. Die beiden Regisseure Carsten Ludwig und Jan-Christoph Glaser brachten ein großes Team mit Christoph Bach, Maxim Mehmet, Christian Ahlers u.a., zur „einzig wahren Premiere“, wie Glaser, der gebürtige Braunschweiger, betonte.

Mit einer Welturaufführung kehrte Hanna Schygulla zum Filmfest zurück. 2007 war sie mit der „Europa“, dem europäischen Schauspielpreis, ausgezeichnet worden. Damals hatte sie angekündigt, das Preisgeld in eine Kamera zu investieren und den fertigen Film in Braunschweig zu zeigen. Nun präsentierte sie im ausverkauften Universum-Kino ihre erste Regiearbeit „Alicia Bustamante“, ein Porträt ihrer kubanischen Freundin und Schauspielerin.

 Mehr...

15.11.2009

Preisträger des 23. Internationalen Filmfests Braunschweig

Der italienische Film „The Clown“ (Originaltitel „PA-RA-DA“) gewinnt den Publikumspreis „Der Heinrich“ des 23. Internationalen Filmfests Braunschweig. „The Clown“ von Regisseur Marco Ponteco beruht auf dem Leben des französischen Straßenclowns Miloud Oukili, der 1992 nach Bukarest reist und dort ein Zirkusprojekt mit Straßenkindern gründet. Der von der Volkswagen Financial Services AG mit 10.000 Euro dotierte Preis geht zu gleichen Teilen an die Regie und an einen deutschen Verleih, der den Film in die deutschen Kinos bringen möchte.

Der Deutsch-Französische Jugendpreis KINEMA geht an „Sois sage“ (internationaler Titel „Be Good“). Die dänisch-französische Produktion von Regisseurin Juliette Garcias ist die intensive Charakterstudie einer jungen Frau, die sich von ihrer ersten Liebe nicht lösen kann. Den Preis vergibt eine fünfköpfige Jugendjury aus beiden Ländern unter dem Vorsitz von Regisseur Michael Hofmann ("Eden"). Der Preis für deutsch- und französischsprachige Debütfilme steht unter der Schirmherrschaft der Schauspielerin Hanna Schygulla. Die Gewinnerin erhält eine 35mm-Kopie ihres Films mit deutschen Untertiteln für den weiteren Festivaleinsatz.Der Kurzfilm-Musikpreis

Der Kurzfilm-Musikpreis „Der Leo“ geht an den ungarischen Film „Mama“ von Regisseur Géza M. Toth mit Musik und Sounddesignvon Attila Pacsay. Die Jury bildeten Andrea Dittgen, Vorsitzende des Verbands der deutschen Filmkritik, Journalist Sven Ahnert und Komponistin Christine Aufderhaar. Das Preisgeld von 2.000 Euro des von der Stiftung Braunschweiger Land unterstützten Preises geht zu gleichen Teilen an den Regisseur und den Komponisten. Aus dem Urteil der Jury: „Die akustische Gestaltung übernimmt zum großen Teil die Rolle des Geschichte-Erzählens, so entsteht ein organisches Werk. Regie, Sounddesign und Komposition sind sensibel aufeinander abgestimmt“.

Den Hauptpreis des Filmfests, den europäischen Schauspielpreis „Die Europa“, erhält der britische Schauspieler John Hurt für seine herausragenden künstlerischen Leistungen und Verdienste um die europäische Filmkunst. Das Preisgeld von 10.000 Euro stiftet der Hauptsponsor des Filmfests Volkswagen Financial Services AG.

Die Preisverleihung findet heute, Sonntag, 15. November im Großen des Staatstheaters Braunschweig statt.An sechs Tagen zeigte das Filmfest 165 Lang- und Kurzfilme. Zu den Filmvorführungen, Filmkonzerten, Workshops und einer Fotoausstellung kamen 22.000 Besucher.

Die Gewinnerfilme:

 Mehr...