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02.02.2012

"Europa"-Preisträger John Hurt erhält den BAFTA Ehrenpreis

Die britische "Academy of Film and Television Arts" (BAFTA) hat angekündigt, dass der Schauspieler John Hurt mit dem "Outstanding British Contribution to Cinema Award" ausgezeichnet wird. Die Preisverleihung findet am 12. Februar statt.

Hurt steht seit mehr als sechs Jahrzehnten vor der Kamera und auf der Bühne. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören "Midnight Express", für den er mit einem BAFTA und einem Golden Globe als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde. Derzeit kann man ihn in "Bube, Dame, König, Spion" in den deutschen Kinos sehen.

Der "Outstanding British Contribution to Cinema Award" wird seit 1978 verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Mike Leigh, Kenneth Branagh, Derek Jarman, Mary Selway, Ridley and Tony Scott, Working Title Films und Lewis Gilbert. Zuletzt wurde die "Harry Potter"-Serie ausgezeichnet.

Für seine "herausragenden schauspielerischen Leistungen und Verdienste um die europäische Filmkultur" erhielt John Hurt 2009 den Hauptpreis des Braunschweiger filmfests.

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20.12.2011

Bundeskongress tagte in Braunschweig

Vom 2.-4. tagte der Bundeskongress des Bundesverbands "Kommunale Filmarbeit e.V.", in dem das filmfest seit vielen Jahren Mitglied ist, im Braunschweiger UNIVERSUM Filmtheater und der Hochschule für Bildende Künste. Willi Karow schrieb für den Rundbrief des Film- und Medienbüros Niedersachsen einen Bericht über die Tagung, den wir hier gerne vorab veröffentlichen.

Jahrestagung der Kommunalen Kinos in Braunschweig

Über kurz oder lang betrifft die Digitalisierung, und das ist unumgänglich, auch die Kommunalen Kinos. Darüber waren sich die Teilnehmer der Jahrestagung der Kommunalen Kinos einig, die unter dem Motto „Kino erfindet sich…“ diesmal in Braunschweig, sowohl im Kino Universum wie in der HBK, stattfand. Obgleich der Aspekt der Digitalisierung nur einer unter mehreren war, war er doch unterschwellig die ganze Zeit über virulent – in seiner ganzen Ambivalenz, nämlich als beides: als Chance und als Bedrohung. Drei Intentionen, die sich durchaus überschnitten, verfolgte die (gut vorbereitete und auch gut besuchte) Tagung: Information – Weiterbildung – Gedankenaustausch. Dem entsprachen Vorträge, Filmvorführungen, Gesprächsrunden. Informativ waren die Einlassungen von Frank Völkert und Eva Matlok, beide FFA, die die Kokis dazu ermunterten, (zwecks Digitalisierung) Anträge an die FFA zu stellen, was den Kommunalen Kinos ja erst seit kurzem möglich ist. Freilich wurde auch deutlich, dass in den Genuss einer Förderung nur die so genannten Kriterienkinos kommen können. Das ist nun keineswegs das Gros der Kokis. Die vielen kleineren Initiativen bleiben außen vor. Sie haben das Nachsehen und werden wohl abgehängt werden, wenn sich auf politischer Ebene nicht doch noch etwas tut. Um die technischen Belange ging es ebenfalls. Volker Kufahl vom Kino Universum stellte seine 1,9K-Anlage vor. Es wurde diskutiert, ob sie genügt, ob nicht doch das 2K-System das sinnvollere ist. Was kostet was, auch an Folgekosten? Was ist geeignet für welche Säle welcher Größe? Fragen, die Gunter Oehme als Planer für Kinotechnik und Akustik zwar kompetent beantworten, aber doch keineswegs entscheiden konnte.

Fortbildung boten die Vorträge von Heike Klippel (Professorin an der HBK Braunschweig) über Programmgestaltung und Professor Nohr (ebenfalls HBK) über Ähnlichkeiten und Unterschiede von (Mainstream-)Kino und Game. Alexander Horwath stellte das Österreichische Filmmuseum vor, dessen Direktor er ist. Er hatte vier Filmprogramme zusammengestellt, darunter der Film „Blind Husbands“ von Erich von Strohheim (1919), vor Ort am Klavier von Günter A. Buchwald begleitet. Laut Horwath hat ein Filmmuseum die  Aufgabe, das Filmerbe zu sichten, zu bewahren und zur Verfügung zu stellen. Ein Film, der nicht gesehen werden könne, existiere nicht – eine Ansicht, die zu akzeptieren anderen Filmarchiven durchaus noch schwer fällt.

Das Filmerbe den Zuschauern von heute zu vermitteln ist ja auch eine der genuinen Aufgaben Kommunaler Kinos, und das nach Möglichkeit originalgetreu: als Film, nicht auf DVD, und im richtigen Format. Und hier zeigt sich die Ambivalenz gegenüber den digitalen Systemen erneut in aller Deutlichkeit: Wird es durch die Digitalisierung nicht unmöglich werden, das kulturelle Filmerbe demnächst noch adäquat darzustellen? Droht vielleicht gar die Auslöschung dieses Erbes überhaupt? Aber eine Digitalisierung ist ja unumstößlich. Also wird ein Kommunales Kino beides sein müssen und wollen: traditionelle Abspielstätte und digitalisierte Leinwand. Ein Kino, das alle Formate zeigen kann, ein Hybridkino. Das zu werden (und es finanziell auch zu stemmen) dürfte alles andere als leicht sein. So mündete die Tagung denn konsequenterweise in die Gründung einer Arbeitsgruppe, die Vorschläge für ein „Hybridkino als Zukunftsmodell kultureller Filmarbeit“ ausarbeiten und unterbreiten will.

Text: Willi Karow
Fotos: Tom Blume

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25.11.2011

Der KINEMA-Preis ist bei seiner Gewinnerin eingetroffen!

Zur Preisverleihung konnte KINEMA-Gewinnerin Cheyenne Carron leider nicht anreisen, um sich die Statue abzuholen. Also haben wir ihr den Preis für ihren Film NE NOUS SOUMETS PA À LA TENTATION nach Hause geschickt. Scheint ihr zu gefallen, heute schrieb sie:

merci mille fois pour cette récompense!
je vous embrasse,
Cheyenne Carron

"De rien!", sagen wir!

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12.11.2011

Niedersachsen und Region Haute-Normandie feiern 10 Jahre filmkulturellen Austausch auf dem 25. Internationalen filmfest Braunschweig

Mit einem Empfang im Universum Filmtheater feierten Vertreter des Internationalen Filmfests Braunschweig, des Landes Niedersachsen, der Stadt Braunschweig und der niedersächsischen Partnerregion Haute-Normandie mit zahlreichen Festivalgästen zehn Jahre filmkulturellen Austausch.

Seit 2002 besteht die Partnerschaft zwischen dem Filmfest und der nordfranzösischen Filmförderung Pôle Image. Seit 2005 gehört auch das filmpädagogische Schulkinoprojekt KINEMA zu den Partnern. Alljährlich reisen Vertreter des Festivals nach Rouen, um neue Produktionen aus Niedersachsen zu präsentieren. Im November, zum Braunschweiger Filmfest, erfolgt der Gegenbesuch aus der Haute-Normandie. Höhepunkt der Kooperation ist die Verleihung des deutsch-französischen Jugendpreises KINEMA, der diesem Jahr bereits zum fünften Mal seit 2007 auf dem Filmfest vergeben wird.

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11.11.2011

Bergfest!

Und schon ist die Hälfte des Festivals wieder vorbei! Zeit für eine kurze Zwischenbilanz des 25. Internationalen filmfest, das am vergangenen Dienstag in ausverkauftem Saal des C1 Cinema eröffnete. 600 Zuschauer sahen den Eröffnungsfilm HABEMUS PAPAM von einem der bekanntesten Regisseure des europäischen Autorenkinos, Nanni Moretti, der tags zuvor in den Kategorien „Europäischer Schauspieler 2011“ (Michel Piccoli) und „Bestes Szenenbild“ (Paola Bizzarri) für die Europäischen Filmpreise nominiert worden war.

Besonders beliebt beim Publikum sind in diesem Jahr natürlich wieder die Wettbewerbsfilme für den HEINRICH. Komponist Johannes Repka von KRIEGERIN, Nigel O’Neill, Regisseur von BEHOLD THE LAMB und Mikaël Buch, Regisseur von LET MY PEOPLE GO! stellten sich den Fragen des interessierten Publikums.

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09.11.2011

Wie war's eigentlich gestern?

Wer sicher gehen will, dass er während der Festivalwoche nichts verpasst: filmfest TV stellt täglich einen filmischen Beitrag zu den Highlights des Vortags online. Und in unserer Fotogalerie gibt's die Festivalimpressionen dann nochmal in unbewegten Bildern zu bestaunen.

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07.11.2011

Filmfest-Preview mit Ministerin

Je später der Abend desto schöner die Gäste! Nach einem Sitzungsmarathon in Hannover und Braunschweig ließ es sich Wissenschaftsministerin Prof. Johanna  Wanka am vergangenen Donnerstag nicht nehmen, noch auf der Preview Party des Filmfests vorbeizuschauen.

"Ich bin ein absoluter Filmfan", gestand sie sehr zur Freude von Festivalleiter Volker Kufahl. Rund 200 Gäste nutzen die Gelegenheit sich im Konferenz- und Finanzcentrum des filmfest-Hauptsponsors Volkswagen Financial Services AG einen Vorgeschmack auf das Jubiläums-Programm geben zu lassen.

Nils Rodermund, bei der VWFS AG zuständig für Sponsoringobjekte, freute sich über die große Resonanz. Neben VWFS-Vorstandvorsitzenden Frank Witter waren auch Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse, Erster Stadtrat Carsten Lehmann, Baudezernentin Maren Sommer, Staatstheater Intendant Joachim Klement und Staatsorchesterdirektor Martin Weller, Jens und Anke Riechwien, Matthias Lanzer von Monofon, Sabrina und Gregor Kaluza von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft, Ann-Claire Richter von der Braunschweiger Zeitung, Vorstand Photomuseum Prof. Michael Schwarz und viele andere.

Charmant und kurzweilig führte Claudia Gorille vom NDR-Studio durch die ausgewählten Ausschnitte, die auf der anschließenden Party für reichlich Gesprächsstoff sorgten - bei Wolters Pils, Wein von Bremer und der legendären Currywurst von VW.

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26.10.2011

Diese Augen... gehören Clint Eastwood!

Es war nicht Tom Cruises und auch nicht Gregory Peck...

In diesem Jahr hat sich filmfest den bösen Blick von Clint Eastwood geliehen!

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18.10.2011

Wettbewerbsfilme für den „Heinrich“ bekannt

Zehn Filme stehen im Wettbewerb um den „Heinrich“, den Publikumspreis des 25. Internationalen Filmfests Braunschweig (8.-13. November 2011). Prämiert wird der beste europäische Debüt- oder Zweitfilm. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird zur Hälfte an den/die Regisseur/in und zur Hälfte an den Verleih ausgeschüttet, der den Film in Deutschland ins Kino bringt. Vier der zehn Filme feiern in Braunschweig ihre Deutschland-Premiere. Der Gewinner wird auf der Preisverleihung am 13. November im Großen Haus des Staatstheaters Braunschweigs bekannt gegeben.

„Patient 17“ von Tuyet Le (UK 2011, 77 Min, OmdU).
Mit Hannah Waterman und Michael Budd. (Sales: Tuyet Le).
Deutsche Erstaufführung.

„Let my people go!“ von Mikael Buch (F 2011, 86 Min., OmeU).
Mit Carmen Maura und Amira Casar. (Sales: Les Films du Losange).
Deutsche Erstaufführung.

„What are bears for?” von Tom Fernandez (Spanien 2011, 100 Min, OmdU).
Mit Geraldine Chaplin und Emma Suárez (Sales: Imagina).
Deutsche Erstaufführung.

„Behold the Lamb“ von John Mcllduff (UK 2011, 83 Min., OmdU).
Mit Sandra Ni Bhroin (Sales: MediaLuna).
Deutsche Erstaufführung.

„17 Filles“ von Delphine und Murial Coulin (F 2011, 85, OmdU).
Mit Louise Grinberg und Juliette Darche (Verleih: Arsenal).

„Kriegerin“ von David Wnendt (D 2011, 100 Min, dt.)
Mit Alina Levshin (Verleih: Ascot Elite).

„Undercurrent“ von Árni Ólafur Ásgeirsson (ISL 2010, 95 Min., OmeU).
Mit Ingvar Eggert Sigurdsson und Nina Dögg Filipusdóttir (Verleih: Islandic Film Centre).

„My Name is Ki“ von Leszek Dawid (PL 2011, 93 Min., OmdU).
Mit Roma Gasiorowska und Adam Woronowicz (Sales: Skorpion Arte).

„Morgen“ von Marian Crisan (ROM/H/F 2010, 100 Min., OmeU).
Mit András Hathazi und Yilmaz Yalcin (Sales: Les Films du Losange).

„Code Blue“ von Urszula Antoniak (NL/DK 2011 , 78 Min., OmdU).
Mit Bien de Moor und Lars Eidinger (Sales: Bavaria).

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14.10.2011

A Wall is a Screen

Wem sagen die Namen Gloria, Hansa, Scala, Lido, Broadway oder Lupe noch etwas? Die Hamburger Künstlergruppe A WALL IS A SCREEN beleuchtet auf einem unkonventionellen Kurzfilmrundgang die ereignisreiche Kinogeschichte Braunschweigs und begibt sich zusammen mit dem Publikum auf eine Spurensuche nach längst geschlossenen Lichtspielhäusern und ehemaligen Spielorten des filmfests.

A WALL IS A SCREEN bietet ein Kurzfilmprogramm der besonderen Art. Die Künstlergruppe definiert den öffentlichen Raum um und verwandelt die abendliche Stadt in ein Kino: Häuserwände werden zu Leinwänden und Straßenpflaster zu Kinosesseln. Ob am Hamburger Hafen, in Madrid, Texas oder der Ukraine, das Team taucht Fassaden rund um die Welt für wenige Minuten in cineastisches Licht.

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