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06.05.2008

filmfest-Leiter in den Vorstand des Film & Medienbüros Niedersachsen gewählt

Volker Kufahl, künstlerischer Leiter des Internationalen filmfest Braunschweig, ist erneut in den Vorstand des Film & Medienbüros Niedersachsen (FMB) gewählt worden. Wie das FMB mitteilte, fand die Wahl auf der letzten Mitgliederversammlung im April in Hannover statt.

Das FMB ist der Interessenverband niedersächsischer Filmeschaffender und kultureller Medienschaffender. Der 1986 gegründete Verband setzt sich vor allem dafür ein, die Strukturen für die Produktion und das Abspiel von Filmen und Videos im Lande zu verbessern und die unabhängige Film- und Medienkultur zu stärken. Derzeit umfasst das FMB 150 Mitglieder aus verschiedensten Medienbereichen.

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26.03.2008

filmfest Braunschweig und Kulturbüro Wolfsburg veranstalten "Schichtwechsel"

Neue Filmreihe im wieder erweckten Kinosaal des Wolfsburger Alvar-Aalto-Kulturhauses vom 27.-30. März

Im Rahmen des Wolfsburger Stadtjubiläums präsentieren das Kulturbüro Wolfsburg und das Internationale filmfest Braunschweig vom 27. bis 30 März die Filmreihe "Schichtwechsel". Oberbürgermeister Rolf Schnellecke und Kulturbüroleiterin Ulrike Lorenz röffnen die Reihe von insgesamt elf Filmen am Donnerstag, 27. März um 19:30 Uhr. Die Vorstellungen finden statt im alten Kinosaal des Wolfsburger Alvar-Aalto-Kulturhauses, der damit nach einer jahrelangen Kino-Pause wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt wird.

Vorträge und Diskussionsrunden begleiteten die Spiel- und Dokumentarfilme, die sich den Themen Arbeitswelt und Industriekultur zu nähern, darunter Industriefilme wie Franz Schroedters "Aus eigener Kraft" von 1954, Dokumentarfilme wie Hartmut Bitomskys "Der VW-Komplex" (1989) oder Christian Petzolds Spielfilm "Wolfsburg" (2002) mit Benno Fürmann und Nina Hoss.

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25.03.2008

FELIX und YELLA, FISCHE UND SCHIFFE in Rouen

Erfolgreiche Fortsetzung des filmkulturellen Austausches zwischen Niedersachsen und der Haute-Normandie in Rouen, 6. bis 9. März 2008

von links: A. Utta, J.-M. Mongrédien, A. Brötje, F. Houdin (Foto: V. Kufahl)


Wie denn der Auto-Sturz von der Brücke gedreht worden sei, wollten 90 neugierige Schülerinnen und Schüler von "Yella"-Kameramann Hans Fromm wissen. Fromm gab bereitwillig Auskunft, und diskutierte ausführlich über den Film von Regisseur Christian Petzold.

Erleichtert war der jüngst von der deutschen Filmkritik ausgezeichnete Director of Photography über die guten Deutschkenntnisse, die die Schüler sechs verschiedener Gymnasien der Region Haute-Normandie mitbrachten - so blieb ihm der französischsprachige Ernstfall am frühen Samstagvormittag erspart. Im Rahmen des Schulkinoprojekts "Kinema" hatten sich die Schüler zur Zufriedenheit von Projektleiter Johannes Wilts überdies gut auf "Yella" vorbereitet.

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20.03.2008

"Zeppelin!" im Roten Saal

Regisseur Gordian Maugg sowie Darsteller (und filmfest-Mitglied) Peter Wentzler stellten am 19. März 2008 ihren Film "Zeppelin!" im Roten Saal des Kulturinstitutes vor.

Florence Houdin (filmfest), Darsteller Peter Wentzler, Regisseur Gordian Maugg (v.l.n.r.)
25.02.2008

Stummfilmkonzert "Frau im Mond" von Fritz Lang

Terminankündigung für Mittwoch, 5. März 2008, 20:00 Uhr - Im Rahmen des Klavierfestivals Tastentaumel präsentiert das filmfest im Kleinen Haus des Staatstheaters den deutschen Filmklassiker als musikalische Uraufführung in einer...

Wasser, Sauerstoff und große Mengen Gold gibt es auf dem Mond, behauptet Prof. Manfeldt und erntet dafür den Spott der Forscherkollegen. Raumfahrtingenieur Wolf Helius jedoch teilt Manfeldts Traum. Mit Ingenieur Windegger und dessen Verlobten, der Astronomiestudentin Friede arbeitet er mit Hochdruck an einem imposanten Raketenraumschiff für die erste Fahrt zum Mond. Als Manfeldt und seine zwei Gefährten, die beide in Friede verliebt sind, endlich zum Mond aufbrechen, schleicht sich nicht nur der kleine Gustav als blinder Passagier an Bord. Auch ein Agent des Finanzsyndikats, das die Goldwirtschaft der Erde kontrolliert, erpresst seinen Mitflug. Auf dem Mond bewahrheitet sich Manfeldts Theorie. Ein tödlicher Kampf um das Gold bricht aus, bei dem das Raumschiff beschädigt wird. Nun ist der Sauerstoff für die Rückfahrt knapp und Friede muss eine folgenschwere Entscheidung treffen...

So die Geschichte von "Frau im Mond", eines der letzten großen Stummfilme der deutschen Filmgeschichte, den das filmfest am 5. März im Kleinen Haus des Staatstheaters im Rahmen des Klavierfestivals "Tastentaumel" zeigt. Der legendäre Fritz Lang drehte das frühe Science-Fiction Abenteuer 1928/29 mit Willy Fritsch und seiner Geliebten Gerda Maurus in den Hauptrollen. Zuvor hatte sich Lang von seiner langjährigen Partnerin Thea von Harbou getrennt, die noch das Drehbuch zu "Frau im Mond" geschrieben hatte.

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20.02.2008

filmfest-Mitglied vergab Caligari-Filmpreis auf der Berlinale

Caligari Preisverleihung auf der Berlinale (vlnr): Michael Rutz (Chefredakteur Rheinischer Merkur), Anima Aguiluz (Cinemanila), Delia Albert (Botschafterin der Philippinen), Andreas Heidenreich, Julia Teichmann, Dagmar Kamlah

"Es war sehr schwer, uns zu einigen", gestand Dagmar Kamlah, filmfest-Mitglied und eine von drei Juroren der Caligari-Jury. 36 Filme aus der Sektion "Internationales Forum" mussten sie und ihre Jury-Kollegen, Kinomacher Andreas Heidenreich und Journalistin Julia Teichmann, während der 10 Tage der Berlinale sichten. Am Ende kamen sie aber doch zu einem gemeinsamen Urteil und verliehen den Caligari Filmpreis 2008 an die philippinische Produktion "Tirador" von Regisseurin Brillante Ma. Mendoza.

Zur Preisverleihung im Berliner Club "Homebase" in der Nähe des Potsdamer Platzes kam sogar die Botschafterin der Philippinen. Den mit 4.000 Euro dotierten Preis vergibt der Bundesverband kommunale Filmarbeit in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift "Film-Dienst". Dagmar Kamlah fühlte sich durch ihre Berufung in die Jury besonders geehrt: "Schließlich prägt das Forum mein Filmuniversum seit 30 Jahren". Der Preis sei für die kommunale Filmarbeit von besonderer Bedeutung, weil er es ermögliche, innovative Filme abseits des Mainstreams in die Kinos zu bringen.

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01.02.2008

filmfest-Mitglied in Caligari-Jury

Dagmar Kamlah vergibt Preis auf der Berlinale

filmfest-Mitglied Dagmar Kamlah ist vom "Bundesverband kommunale Filmarbeit" in die dreiköpfige Jury des Caligari-Preises berufen worden. Der Preis wird alljährlich auf der Berlinale an Produktionen der Sektion "Internationales Forum des Jungen Films" vergeben. Der Bundesverband kommunale Filmarbeit (BV) ist die Dachorganisation von rund 140 Kommunalen Kinos in Deutschland. Den mit 4.000 dotierten Caligari-Preis vergibt der BV gemeinsam mit der Zeitschrift "film dienst".

"Seit 30 Jahren prägt das Forum mein Filmuniversum. Jetzt freue mich darauf, mein diesjähriges Highlight nicht nur für mich, sondern öffentlich auszuzeichnen", so Dagmar Kamlah, die das Filmgeschäft bereits aus verschiedensten Blickwinkeln kennt. Die gelernte Cutterin, die beim Filmbüro Hessen mitarbeitete und für das Kommunale Kino Freiburg das Programm mitgestaltete, ist seit Jahren für Film und Fernsehen tätig. Für den Braunschweiger filmfest-Verein kuratierte sie 2007 die Filmreihe "Feierabend! ? Zukunft der Arbeit".

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Bärenstarker "Heinrich": WHAT ARE BEARS FOR? gewinnt Publikumspreis des 25. Internationalen Filmfests Braunschweig

Die spanische Öko-Komödie „What are Bears for?“ (Originaltitel: ¿Para qué sirve un oso?) gewann den „Heinrich“, den Publikumspreis des 25. Internationalen Filmfests Braunschweig. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis für europäische Debüt- und Zweitfilme geht zu gleichen Teilen an den Regisseur Tom Fernández und einen noch zu findenden Verleih, der den Film in die deutschen Kinos bringt. Das Preisgeld stiftete der Filmfest-Hauptsponsor Volkswagen Financial Services AG. Den Preis nahm am Sonntag Abend die Produzentin Lola Salvador entgegen.

Der Kurzfilmmusikpreis „Der Leo“ ging an den niederländischen Film „The Origin of Creatures“ von Floris Kyaak (Regie) und Lennert Busch (Musik). Die Computeranimation wurde von der Jury mit Regisseurin Verena S. Freytag, Musikjournalist Uwe Golz, Filmkomponist Dieter Schleip und dem Leiter des Deutschen Wettbewerbs und Archivs der Kurzfilmtage Oberhausen Carsten Spicher. Den mit 2.000 Euro dotierten Preis unterstützte die Firma BEL NET. Der junge Sounddesigner des Kurzfilmes, Lennert Busch, kam zur Preisverleihung.

"Unser Gewinnerfilm zeichnet sich durch handwerkliches Können im Animationsbereich aus. Durch seine parabelhafte Geschichte der Unfähigkeit des Menschen, das Streben nach Größe aufzugeben, den unbeugsamen Willen dabei immer wieder von vorn zu beginnen. Auch wenn das Scheitern vielleicht vorprogrammiert ist. „The Origin of Creature“ ist eine Endzeit-Geschichte ohne Happy-End, die es schafft, das Sound Design fast nahtlos in die Musik zu verweben. Eine Musique Concrete ohne Stockhausensche Dogmatik. Musik und Bilder liegen im Rhythmus und ergänzen sich. Er lässt sich als Parabel aber auf viele Ereignisse projizieren und das macht ihn auf eine gewisse Art zwar angreifbarer, aber auch universeller. Es gibt nicht eine Wahrheit, sondern viele -  jeder von uns trägt seine mit sich herum und kann sich hier wiederfinden. Ob aus Hand, Auge oder Ohr." (Uwe Golz, LEO-Juror)

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