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25. Internationales filmfest Braunschweig

08.-13. November 2011

Das Internationale filmfest Braunschweig feiert sein 25. Jubiläum!

„Wir kön­nen es selbst kaum fassen, here it comes: Das 1. Braunschweiger Filmfest!“, freuten sich die Gründerinnen und Gründer des Filmfest 1987. Zwanzig Hochschulstudenten, Absolventen der Braunschweiger Filmklasse und Mitglieder der „Filmkoop“ hatten sich zusammengefunden, weil Ihnen das cineastische Angebot in der Stadt nicht ausreichte.

Basisdemo­kratisch, ehrenamtlich und mit großem Enthusiasmus stellten sie ein eigenes Programm zusammen und gründeten das „Filmfest Braunschweig“. Heute ist das „Internationale filmfest Braunschweig“, übrigens das älteste Filmfestival Niedersachsens, ein Publikumsfestival mit rund 25.000 Besuchern, darunter auch ca. 280 Filmfachbesucher wie Regisseure, Schauspieler, Produzenten, Komponisten und Journalisten. Auf sechs Leinwänden zeigt das filmfest an sechs Tagen ca. 170 Lang- und Kurzfilme. Seit 2009 betreiben Mitglieder des Festivals außerdem ihr eigenes Filmtheater, das UNIVERSUM, mit 87 bzw. 207 Plätzen vor zwei Leinwänden.

Programm

Junges europäisches Kino auf hohem Niveau bildet einen Schwerpunkt des filmfest Braunschweig. Desweiteren liegt der Fokus mit der Reihe „Musik & Film“ auf Klang und Ton der bewegten Bilder. Internationale Erstaufführungen, Autorenkino, Filmkonzerte, Retrospektiven und insgesamt vier Preise runden das Profil des filmfest Braunschweig ab und geben Publikum und Presse Raum für Entdeckungen.

Musik & Film

Das Internationale filmfest Braunschweig widmet sich einem lange Zeit unbeachteten Aspekt der Filmgeschichte und -kultur: Der engen Verbindung zwischen Film und Musik. Seit 2002 laden wir bekannte Filmkomponisten ein, um eine Auswahl ihrer Filme vorzustellen und über ihre Werke zu sprechen. In Kooperation mit dem Staatsorchester Braunschweig, eines der weltweit ältesten Kulturorchester, führt das filmfest darüber hinaus Filmkonzerte mit Neukompositionen auf.

Schauspielpreis "DIE EUROPA"

Mit dem europäischen Schauspielpreis „Die Europa" zeichnet das Internationale filmfest Braunschweig einen Schauspieler oder eine Schauspielerin aus, der bzw. die sich durch herausragende künstlerische Leistungen um die europäische Filmkultur verdient gemacht hat. Der Preis umfasst neben der Bronzestatue „Die Europa" ein Preisgeld von 10.000 Euro, gestiftet vom Hauptsponsor, der Volkswagen Financial Services AG.

Wettbewerbe

„DER HEINRICH” ist der Publikumspreis für einen europäischen Debüt- oder Zweitfilm, der seit 1999 verliehen wird. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro geht zu gleichen Teilen an die Regie und den Verleih bzw. die Produktionsfirma, um den Film in Deutschland in die Kinos zu bringen.

„DER LEO” ist der Kurzfilm-Musikpreis, der seit 2003 für die am besten gelungene Verbindung von Bild und Ton bei einem Kurzfilm verliehen wird. Eine Jury entscheidet über den Gewinnerfilm, dessen Regisseur und Komponist sich das Preisgeld von 2.000 Euro teilen.

„KINEMA“ ist der französisch-deutsche Jugendpreis für einen Debütfilm. Eine Jury aus sechs jungen Erwachsenen aus Frankreich und Deutschland wählt seit 2007 den Gewinnerfilm. Dessen Macher erhält eine 35 mm-Kopie seines Films inklusive französischer bzw. deutscher Untertitel. Weiterhin betont der Preis den filmkulturellen Austausch zwischen Niedersachsen und der französischen Region Haute-Normandie, den das filmfest seit 2001 führt. Der KINEMA-Preis steht unter der Schirmherrschaft von Hanna Schygulla.

Die Stadt Braunschweig

Historische Sehenswürdigkeiten und alte Viertel, postmoderne Architektur, ein reiches Kulturangebot, städtischer Charme und weitläufige Parkanlagen und naturbelassene Landschaften – Braunschweig, die Stadt „Heinrich des Löwen“ und Heimat von 257.000 Einwohnern, vereint Vergangenheit und Zukunft, Historisches und Visionäres sowie Tradition und Innovation.

Der Schriftsteller Wilhelm Raabe, Komponist Louis Spohr und Mathematiker Friedrich Gauß lebten hier und durch sie reiften Kunst, Wissenschaft und Esprit. Braunschweig beherbergt seit 1754 das Anton Ulrich-Museum, das erste öffentliche Museum Deutschlands. Lessings „Emilia Galotti“ feierte hier 1772 genauso wie Goethes „Faust I“ 1829 Premiere. Seit 1963 ist die einzige Kunsthochschule Niedersachsens in Braunschweig ansässig.

(www.braunschweig.de)

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