Archiv 2009

Kurzfilm-Musikpreis "Der Leo"



LEO-Preisträger 2008: Komponist Nicolas Martin

Das 23. filmfest präsentiert 2009 zum siebten Mal seinen internationalen Kurzfilmpreis. Der LEO ist eine Auszeichnung, die von einer vierköpfigen Jury für die gelungenste Verbindung von Bild und Musik/Sounddesign vergeben wird. Ton und Bild für sich genommen treten hierbei in den Hintergrund – was beim LEO zählt, ist die Zusammenführung dieser beiden wesentlichen filmischen Gestaltungselemente und ihre Kombination zu einem überzeugenden Ganzen.

Der LEO zielt in erster Linie auf Beiträge, die mehr sind als die einfache Bebilderung von Musikstücken oder das schlichte Vertonen von Bildmaterial – also auf eigenständige Filme, die durch eine besonders originelle, individuelle Verbindung von bewegten Bildern und Klängen auffallen.

Das hierbei sowohl die Jury, als auch die Auswahlkommission in der Vergangenheit ein glückliches Händchen bewiesen haben, lässt sich zum Beispiel am LEO Gewinner 2008 SKHIZEIN von Jérémy Clapin ablesen, der mit mittlerweile mehr als 30 Auszeichnungen in Braunschweig eine der ersten bekommen hatte.

Die 20 Beiträge für den LEO in diesem Jahr kommen aus 7 Ländern, sind alle nicht älter als 18 Monate und entstammen den unterschiedlichsten Genres, von Animation bis Experimentalfilm, vom Kurzspielfilm bis zum Kinderfilm. Das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro wird zur Verfügung gestellt von der Stiftung Braunschweiger Land und geht zu gleichen Teilen an Regisseur/in und Komponist/ in bzw. Sounddesigner/in.

Die Verleihung des "LEO" sowie die Präsentation des Gewinnerfilmes findet am Sonntag im Rahmen der Gala zur Preisverleihung statt.

Der LEO - Block 1


Der LEO - Block 2

Neugierig auf die Leo-Gewinner der letzten Jahre? Kein Problem - die Filme sind hier live und in Farbe (bzw. s/w) zu sehen.


Block 1
Block 2
Gala zur Preisverleihung



Die Jury 2009


Sven Ahnert



Sven Ahnert wurde 1964 geborgen. Seit 1993 ist er Autor für den Hörfunk, schreibt, spricht und produziert Features und schreibt Rezensionen zum Thema Film, Musik, Literatur und Filmmusik. Im NDR bespricht er wöchentlich aktuelle Filmmusik-CDs. Sven Ahnert hat ein grenzgängerisches Interesse an Pop, Rock, Avantgarde, Schlager, Klassik und Ambient Music. Er hat über die Jahre Filmmusik schätzen gelernt, die nicht so sehr nach „Filmmusik“ klingt, z.B. Don Ellis FRENCH CONNECTION oder Johnny Mandels POINT BLANK.


Christine Aufderhaar



Christine Aufderhaar wurde 1972 in Basel geboren. Nach der Schule studierte sie Klavier in Lugano. Es folgte ein Doppelstudium in klassischer Komposition und Filmmusikkomposition am Berklee College of Music/Boston. Dort wurde sie mit Stipendien und dem Richard Levy Award für ihre Kompositionen ausgezeichnet. Arbeit in Hollywood mit renommierten Komponisten wie Alf Clausen (THE SIMPSONS) und Jay Chattaway (STAR TREK). 2004–2008 war sie Dozentin für Filmmusik in Potsdam. Sie ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.


Andrea Dittgen



Geboren 1961 in Saarbrücken. Studium: Germanistik, Romanistik und Musikwissenschaft in Saarbrücken – 1989 Promotion. 1986–91 nicht-gewerbliche Filmarbeit, Filmkritiken seit 1986 und seit 1991 Kulturredakteurin der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“. Regelmäßige Mitarbeit bei der Zeitschrift „film-dienst“, Publikation über den Stummfilmregisseur Franz Hofer (1999), Mitarbeiterin für das Jahrbuch „International Film Guide“, Beiträge für Filmbücher und Lexika. Seit 2004 Vorstandsmitglied und Geschäftsführerin des Verbandes der deutschen Filmkritik.


Marco Mittelstaedt



Geboren 1972 in Berlin/Ost. 1992–95 Ausbildung zum Fotografen am Lette-Verein Berlin. 1996–2003 studierte er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie/Berlin Regie und Drehbuch. Ab 2004 ist er freiberuflich als Regisseur und Autor tätig, außerdem als Regieassistent, Stand- und Reportagefotograf, Drehbuchberater und Locationscout. Seine Filme: EIN TAG ZURUECK (1997), UFERLOS (1998), gewinnt 1999 den Panorama-Kurzfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin. JENA PARADIES (2004), ELBE (2006).




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