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_Information: Programm HBK

(orig. _Information: Programm HBK)

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Es gehört seit Jahren zur guten Tradition des Braunschweiger Filmfestivals, aktuelle Arbeiten der HBK Filmklasse Prof. Michael Brynntrup dem Filmpublikum vorzustellen. Brynntrup ist es nun auch zu verdanken, dass er die entsprechenden Kontakte herstellte, so dass in diesem Jahr erstmals auch die HBK Klassen von Candice Breitz und Corinna Schnitt eigene Programme beim Festival präsentieren. Zusammen mit dem Institut für Medienforschung der HBK, das bereits seit 2012 Programme beim Festival zeigt, sind nun vier verschiedene Facetten der künstlerischen Arbeit mit Bewegtbild an der HBK im Festival-Programm vertreten. Eine Premiere ist auch die Ausstellung mit installativen medienkünstlerischen Arbeiten bzw. Videokunst von HBK Studenten, die im Rahmen des Filmfestivals in Räumen direkt neben dem Universum Kino stattfindet – eine räumliche Nähe, die einmal mehr darauf verweist, dass einerseits die Kunst viele Aufgaben als Vordenker, Grundlagenforscher und Tabubrecher übernimmt, die die Entwicklung des Kinos der Gegenwart erst möglich macht, andererseits aber auch die Entwicklung zeitbasierter Kunst nicht mehr ohne die Impulse des Kinos denkbar ist. Die HBK-Reihen sind ein wichtiger Schwerpunkt im Rahmen des Kurzfilmprogramms des Filmfestivals Braunschweig, denn erstmals sind die über 175 Kurzfilme, die das BIFF insgesamt zeigt, zu einem eigenen kleinen Festival zusammengefasst, das im Roten und Blauen Saal im Schloss stattfindet. Die Verbindung des Festivals zur HBK ist ein Privileg und ein Glücksfall – nicht zuletzt weil sie für die Festivalbesucher einen direkten Vergleich der verschiedenen Positionen möglich macht, die sich aus dem noch immer recht unterschiedlichen Selbstverständnis von Filmemachern und bildenden Künstlern ergibt – und zeigt, an welchen Fronten die beiden Gruppen gerade die visuelle Welt verändern. Wir möchten den an der Kooperation beteiligten HBK Professoren Candice Breitz, Michael Brynntrup, Uli Plank und Corinna Schnitt danken sowie Christoph Janetzko und allen ihren beteiligten Mitarbeitern und Künstlern. (Michael P. Aust)

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