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• Die TILDA

Neuer Preis beim 33. Internationalen Filmfestival Braunschweig: der Frauenfilmpreis „Die TILDA“

Das Braunschweiger Filmfestival erhält zu seiner 33. Ausgabe einen weiteren Preis. „Die TILDA“ heißt der neue mit 5.000 Euro dotierte Frauenfilmpreis, den 60 Stifterinnen dem Festival spenden. Das Anliegen der Stifterinnen: filmschaffende Frauen in all ihrer Diversität sichtbar machen. Erstmals wird „Die TILDA“ auf der Preisverleihung des Internationalen Filmfestival Braunschweig am Samstag, dem 23. November 2019 verliehen. Im Wettbewerb stehen acht internationale Produktionen.
Ziel des Preises ist es, filmschaffende Frauen in ihrer Diversität sichtbar zu machen. Und dabei geht es um Diversität in jeder Hinsicht – sowohl was das Genre, die Art des Erzählens und die erzählten Geschichten angeht, wie auch was die Regisseurinnen selbst betrifft, denn der international ausgeschriebene Regiepreis richtet sich an Frauen jeglicher Herkunft, sexueller Orientierung, Hautfarbe etc. Ein weiteres wichtiges Ziel des Filmpreises von Frauen für Frauen ist darüber hinaus, Regisseurinnen zu ermutigen, die am Anfang ihrer Karriere stehen und deren Werke nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.
Bislang nominiert sind diese sechs Filme: „Adam“ von Maryam Touzani (Marokko/Frankreich), „Love Mobil“ von Elke Margarete Lehrenkrauss (D), „Mein Ende. Dein Anfang“ von Mariko Minoguch (D), „She’s Missing“ von Alexandra McGuiness (Irland, UK, USA), „Song Without a Name“ von Meline Léon (Peru/Spanien/USA) und „The Third Wife“ von Ash Mayfair (Vietnam).

Die Jury 2019

Heike Klippel
Professorin für Filmwissenschaft an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Veröffentlichungen zu Themen feministischer Filmtheorie, Gedächtnis, Zeit, Film und Alltag. Letzte Publikation: Poisons and Poisoning in Science, Fiction, and Cinema (2017), hg. mit B. Wahrig, A. Zechner.

Frauke Kolbmüller
Die Leipzigerin studierte u.a. Filmproduktion (M.A). Als freie Producerin arbeitete sie u.a. mit Wüste Film. 2015 gründete sie die Oma Inge Film in Hamburg, deren dritte Produktion SYSTEMSPRENGER ist. Sie ist Mitglied der Europäischen Filmakademie.

Joanna Łapińska
Programmdirektion des Transatlantyk Festival, Mitglied der Europäischen Film Akademie. Davor arbeitete sie fast 15 Jahre für das New Horizons International Film Festival, seit 2007 als künstlerische Leiterin.

Dr. Wibke Westermeyer
Wissenschaftliche Redakteurin am Georg-Eckert-Institut in Braunschweig. Mitwirkung bei Ausrichtung und Juryarbeit eines Tourismusfilmpreises.

Dr. Maxa Zoller
Künstlerische Direktorin des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln. Sie arbeitet als freie Filmkuratorin unter anderem für Art Basel und unterrichtete zuletzt Film- und Kunstgeschichte an der Amerikanischen Universität Kairo.