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"Spät-Vorstellung“: 30 Jahre danach – Wende Flicks und mehr

"Spät-Vorstellung“: 30 Jahre danach – Wende Flicks und mehr

1989 präsentierte das Filmfest „Filme aus der DDR“ – eine Werkschau des DEFA-Regisseurs Roland Gräf. Am 9. November 1989 erlebte er in Braunschweig als Gast des Filmfests zusammen mit seiner Frau, der Dramaturgin Christel Gräf, und der Schauspielerin Jutta Wachowiak, die Öffnung der Mauer. 30 Jahre danach beleuchtet das Filmfest mit einem mehrteiligen Projekt dieses historische Ereignis: mit dem Fokus auf die letzte Generation der DEFA-Regisseur*innen und Schauspieler* innen. Dabei kommen diejenigen zu Wort, die in der sogenannten Wendezeit kaum gehört wurden, weil die westliche Perspektive dominierte. Wie war das Leben in der DDR über den reflexartig wiederholten Dreiklang – Stasi, Diktatur, Unrechtsstaat – hinaus und was wollten die Menschen in der DDR verändern? Wie waren ihre Erfahrungen im Vereinigungsprozess? All dies erörtert Moderatorin Cornelia Klauss (Filmwissenschaftlerin) zum Abschluss der Veranstaltungsreihe mit unseren Gästen. Das Projekt soll hier einen Beitrag für ein differenzierteres Bild leisten. Eine Fotoausstellung mit Bildern von Roland Gräf, ein Theaterstück mit Jutta Wachowiak und ausgewählte Filme – vorwiegend DEFA Produktionen – reflektieren eine Zeit vor und kurz nach 1989 und weisen über den historischen Moment hinaus – zurück und nach vorn.

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